norden-theaterproduktion

Orte - Menschen - Geschichten


2024

Schimmelreiter Festspiel Hanerau-Hademarschen 2024

Premiere am 30. August 2024











Wir spielen Theodor Storms Novelle „Der Schimmelreiter“ als ein Theaterfestspiel an einem Abend in drei Teilen in der Alten Scheune und in der Landschaft von Gut Hanerau.
Die dramatische Geschichte um den Deichgrafen Hauke Haien entfaltet sich in den Teilen „Haukes Jugend“, „Der Junge Deichgraf“ und „Stolz und Abgrund“. Die besondere Atmosphäre des Spielorts verbindet sich mit der Dichtung Storms und schafft ein einzigartiges Theatererlebnis.
Zwischen den Teilen sind zwei Pausen, in denen wir ein gastronomisches Angebot bereit halten. Der gesamte Festspielabend dauert drei Stunden.
Theodor Storms mächtige Deichnovelle führt uns in die bäuerliche Welt an der Nordseeküste in der Mitte des 18. Jahrhunderts. Wir lernen den jungen Hauke als Einzelgänger kennen, der einsam an Deichen grübelt und in dem die Idee zu einem neuen Deich wächst, der besser vor den lebensbedrohenden Fluten schützt. Hauke Haien wird Elke Volkerts, die Tochter des alten Deichgrafen, heiraten und selbst in das große Amt aufsteigen. Unnachgiebig wird er vom Rücken seines Schimmels seinen neuen Deich gegen große Teile der Dorfgemeinschaft durchsetzen und bald geht die Rede, Hauke sei mit dem Teufel im Bunde. Als eine große Sturmflut ansetzt, nimmt die Tragödie ihren Lauf.
Das Ensemble mit 35 Darstellerinnen und Darstellern von 10 bis 80 Jahren spielt unter der Leitung von Regisseur und Autor Frank Düwel den Schimmelreiter. Mit dem Team hinter den Kulissen verwandeln rund 100 Mitwirkende Gut Hanerau zum Festspielort für unsere Gäste.
Das Festspiel beruht auf der von 2013 bis 2015 gespielten Schimmelreiter-Trilogie. Damit setzen wir eine Tradition des Storm-Theaters fort, die nun elf Jahre andauert - in Hanerau-Hademarschen, wo Theodor Storm sein „Altersparadies“ fand und seine letzte große Novelle erdichtete.


Premiere am
Freitag, den 30.08.2024 um 19.00 Uhr

Weitere Aufführungen am
Sonnabend 31.08., Sonntag 01.09., Freitag 06.09., Sonnabend 07.09., Sonntag 08.09., Freitag 13.09., Sonnabend 14.09. (Ausverkauft), Sonntag 15.09., Freitag 20.09., Sonnabend 21.09. & Sonntag 22.09.2024
.
Freitag & Sonnabend jeweils um 19.00 Uhr, Sonntag jeweils um 18.30 Uhr
Auf Gut Hanerau in 25557 Hanerau-Hademarschen

Die Aufführung dauert ca. 3 Stunden inklusive zweier Pausen.
Preise: 47€, ermäßigt 37€ *

Online-Kartenverkauf ab 1. Februar 2024 bei  Mittelholstein Tourismus e.V.:  www.mittelholstein.de

unter: info@mittelholstein.de oder tepker@mittelholstein.de
oder
telefonisch unter 04331-23000 oder 04331-6963844

Aktueller Folder zum Schimmelreiter-Festspiel als Download

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Lear – Königin im Moor

Premiere am 6. Juli 2024 im Kultursommer am Kanal
Regie und Fassung von Frank Düwel













Ein Kammerspiel über das Abschiednehmen von der Welt, und dem Sieg der Liebe nach William Shakespeare

Die Königin ist keine Königin mehr, sie hat die Macht an ihre Töchter abgegeben.
Nun zieht sie mit ihrem Narren durchs Moor – von Tochter zu Tochter – und wird immer wütender darüber, dass sie nicht mehr wie die Königin behandelt wird.
Gezwungenermaßen nimmt sie Schritt für Schritt Abschied von der Macht und lernt, was es bedeutet, wenn einem die Macht alles war. Von der Macht befreit, wird sie endlich frei.
Ihr Leben reflektierend fragt sie sich schließlich, was jetzt noch übrigbleibt.
Dabei wird sie von ihrem Narren begleitet, den sie wie einen Lakaien behandelt. Auf dem Weg durchs Moor, in den letzten Momenten ihres Lebens, wird er jedoch ihr Freund.
Zum Schluss begegnet ihr ihre Tochter Cordelia – die eine Tochter, die an der Macht ihrer Mutter nicht interessiert war. Es sind die letzten Augenblicke der Königin Lear auf dieser Welt, und es ist nicht gewiss, ob die Tochter der Engel ist, der ihr entgegentritt, um sie aus dieser Welt hinauszubegleiten …
Ein musikalisches Theater für Kirchenräume, in dem das Orgelspiel sowohl die Seele als auch die Landschaft des Stückes beschreibt.
Herma Koehn spielt die Königin im Moor. Sie ist bekannt durch 30 Jahre Ohnsorg-Theater, die Zusammenarbeit mit Fathih Akin in “Soul Kitchen” oder beispielsweise durch “Nordsee ist Mordsee” mit Hark Bohm. Wir freuen uns sehr, dass wir Herma Koehn für dieses Projekt des KulturSommers am Kanal gewinnen konnten.

Herma Koehn: Königin Lear
Mario Gremlich: Narr
Mit Orgelbegleitung
Regie und Textfassung: Frank Düwel
Kostüm: Volker Deutschmann


Termine und Spielorte:
6. Juli 2024, 19.30 Uhr, Kirche St. Salvatoris, Kirchenstieg 1, 21502 Geesthacht
7. Jul 2024, 18 Uhr, Kirche St. Petri, Schrangenstraße 3. 23909 Ratzeburg
12. Juli 2024, 19.30 Uhr, St. Salvatoris Kirche, Kirchplatz 3, 21481 Lauenburg


Karten im VVK (ab 15. Mai): 25 Euro / erm. 14 Euro bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg per Mail an info@stiftung-herzogtum.de oder telefonisch unter 04542-87 000. Restkarten an der Abendkasse.

Eine Produktion der Stiftung Herzogtum Lauenburg für den Kultursommer am Kanal in Zusammenarbeit mit Kultur und Kirche, Ev. - Luth. Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg.
Ausführende Produktion: norden-theaterproduktion, Hamburg.

Das Gesamtprogramm des KulturSommers am Kanal finden Sie unter:

www.kultursommer-am-kanal.de




Foto: Antje Berodt

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TRISTAN
Szenische Kammermusik nach Zeilen von August v. Platen










"Wer die Schönheit angeschaut mit Augen,
ist dem Tode schon anheimgegeben"

Diese Zeilen schuf August von Platen 1825, und noch über hundert Jahre beschäftigten sie viele weitere Künstler, darunter Richard Wagner und Thomas Mann. nonoise bringt dies mit subtilen Mitteln in einer ungewöhnlichen Form szenischer Kammermusik auf die Bühne.

Musik: Jochen Neurath
Regie: Frank Düwel
Mit Johanna Knefelkamp und Trio Vier:
Rebekka Wagner, Sophia Schulz, Stephan Goldbach

8. und 9. April 2024, 20°°, ETA Hoffmann Theater Bamberg (im Rahmen von ETA Off)

Preview am 30. März 2024, 20°°, Kesselhaus Bamberg (im Rahmen der Ausstellung des bbk)


nonoise e.V. in Kooperation mit dem Berufsverband bildender Künstlerinnen und Künstler Oberfranken e.V.

Karten über: www.nonoisemusic.de/tristan

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Franz Kafka: Das Schloß

Eine begehbare musikalische Skulptur

Wiederaufnahme am 03. & 04. Februar 2024










Eine verschattete Jugendstilvilla im Bamberger Haingebiet. In kleinen Gruppen werden die Besucher:innen durch das prächtige Treppenhaus ins obere Stockwerk geführt. Schwer zu deutende Klänge dringen aus allen Ecken des Hauses, mal näher, mal entfernter. In jedem der karg gehaltenen Räume finden Begegnungen und Situationen statt, sind Objekte zu betrachten, die in einer undurchschaubaren Bürokratie zusammenzuhängen scheinen. Eine begehbare musikalische Skulptur zwischen stationärem Musiktheater, Konzert, Installation und Ausstellung.

Franz Kafkas letzter Roman „Das Schloß", der ebenso unvollendet blieb wie seine vorigen Romane, inspirierte uns zu einer Reise durch surreale Klangwelten mit Momenten unverhoffter Begegnungen. Sie spiegelt die vergeblichen Versuche des Landvermessers K., das Schloß zu erreichen, und seine Verstrickungen in undurchschaubare Bürokratien. Die Räume der Villa Dessauer scheinen zunächst das lnnere des Schlosses zu bedeuten, erweisen sich aber als ein Durchgang zu einer weiteren Reise ins Offene. Kafkas untergründiger Humor hilft uns, der scheinbaren Vergeblichkeit der Bemühungen mit Leichtigkeit zu begegnen.

Komposition: Jochen Neurath
Regie: Frank Düwel
musica-viva-chor bamberg
ensemble nonoise

Am Samstag, den 03.02. & Sonntag, den 04.02.2024 in der Villa Dessauer, Hainstraße 4, Bamberg

Eine Produktion von nonoise mit dem Kunstverein Bamberg

Mehr Informationen & Kartenvorverkauf unter: www.nonoisemusic.de

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2023


18. KulturSommer am Kanal der Stiftung Herzogtum Lauenburg

Das Stück zur Zeit  – Wallensteins Lager von  Friedrich Schiller

07. Juli in Geesthacht & 08. Juli in Ratzeburg














Der Regisseur Frank Düwel setzt in seiner Überschreibung des Schiller‘schen Wallenstein-Stoffes die Zeltlager der Soldaten gegen die Machtzentralen der Offiziere in Szene. In den Zeltlagern die Gespräche der einfachen Soldaten über das Leben im Krieg und dessen Grauen, im Gegensatz zu den Strategiegesprächen der Offiziere und Politiker im Rathaus. Während die Einen an den Feuern die Gemeinschaft suchen, verstehen die Anderen ihre Arbeit als eine der Zerstörung von Frieden und Liebe. Ein Stück, 1799 geschrieben, über die Gegenwart des Krieges in Europa. Die Inszenierung kontrastiert die gegenwärtigen Bilder des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine mit Schillers Sprachwucht.

Spieler*innen:
Alexander Wolf
Carina Söksen
Eser Duran
Miloś Milovanović
Sophia Spitzenberg
Yves Zahnd
Regie: Frank Düwel
Ausstattung: Hermine Seifert
Dramaturgie: Maren Simoneit
Choreografie: Can Gülec
Regieassistenz: Tamina Alex

Premiere am 7. Juli 2023, 19.30 Uhr in Geesthacht.
Beginn auf dem Rathausplatz, Weiterführung der Aufführung im Rathaussaal.
Zweite Aufführung in Ratzeburg am 8. Juli, 19.30 Uhr.
Beginn auf dem Marktplatz in Ratzeburg, Weiterführung der Aufführung in der St. Petri Kirche.
Eintritt: 25,00 Euro / ermäßigt 10,00 Euro

VVK unter: Stiftung Herzogtum Lauenburg, E-Mail: info@stiftung-herzogtum.de, Tel.: 04542 - 87 000

Eine Produktion des KulturSommers am Kanal der Stiftung Herzogtum Lauenburg — Das Kunst- und Kulturfest im Kreis Herzogtum Lauenburg vom 01. Juni - 31. Juli 2023. Intendant: Frank Düwel, norden-theaterproduktion Hamburg. Mehr Informationen zum 18. KulturSommer am Kanal finden Sie unter: kultursommer-am-kanal.de. Das Gesamtprogramm "Reisebegleiter" gibt es hier zum Download


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Der Nix – Tanz mit dem Wassermann
Vor dem nächsten Sommer blicken wir zurück auf das internationale Lausitz Festival.
Im Film "aufBruch" über das Lausitz Festival 2022 erleben wir noch einmal Eindrücke aus der internationalen Festivalatmosphäre, unter anderem mit Martha Argerich, Mischa Maisky und Gidon Kremer. Und wir rufen uns die Bilder und Klänge aus Der Nix – Tanz mit dem Wassermann zurück in die Erinnerung. Regisseur und Autor Frank Düwel kommt zu Wort über die magische Figur des Wassermanns in der Lausitz und den Begegnungen zwischen den Nixen und den Menschen, in Gefahr und Lust, erzählt im Klang der sorbischen Musik und Sprache.
Schauen Sie mit uns zurück auf den Festivalsommer in der Lausitz.

 










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Vom Fischer und seiner Frau – eine fantastische Komödie

von Frank Düwel

Premiere am 4. August 2023












„Sie kann ihren Hals nicht vollkriegen“
Der Fischer traut seinen Augen nicht. Seine Frau wünscht sich von einer fantastischen Welt in die Nächste. Als Königin, Kaiserin und selbst als Päpstin kann sie von ihrer Wunschlust nicht lassen. Dabei war es doch der bescheidene Fischer, der den Wunder-Butt gefangen hat.
Der Fischer staunt gemeinsam mit seinen Fischer-Freunden über die seltsamen Verwandlungen hinter den Dünen, bis auch seine Freunde Teil der fantastischen Welt der Ilsebill werden.
Kann das gut gehen ? NEIN es geht nicht gut!
Die Geschichte führt vom bescheidenen „Pisspott“  unseres Fischer-Paares just zu diesem „Pisspott“ zurück, in einer humorvollen und fantastischen Reise. Aber was sagt die Liebe unseres Paares zum Schluss?

Auf der Freilichtbühne in Varel inszenieren wir das Märchen von Philipp Otto Runge  in opulenten Bildern, in der ein ganzes Fischerdorf in den Strudel der Wünsche von Ilsebill hineingezogen wird.

Premiere am Freitag, den 4. August 2023, um 20 Uhr

Weitere Aufführungen am: 05.08., 08.08., 11.08., 12.08., 15.08., 16.08., 18.08.,19.08., 22.08., 23.08., 25.08. & 26.08. 2023 jeweils 20 Uhr

Freilichttheater Varel
Karl-Nierrad-Straße 1, 26316 Varel

Karten unter: www.nordwest-ticket.de

[Foto: Stephan Walzl]

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Die Schimmelreiter-Trilogie Hanerau-Hademarschen im Film:

Virar Mar / Meer Werden
Ein Film von Philipp Hartmann & Danilo Carvalho
Kinostart und Kinotour durch Deutschland ab 4. Mai 2023









In den Wüsten des brasilianischen Sertão und den Überflutungsgebieten Dithmarschens bewegt sich dieser doku-fiktionale Filmessay. Das Wasser als physische wie metaphysische Metapher und Hintergrund der menschlichen Existenz. Dramen und Alltagsbeobachtungen in Zeiten des Klimawandels.
Unsere Theaterarbeit an Theodor Storms Novelle „Der Schimmelreiter“ in Hanerau-Hademarschen ist Teil der filmischen Auseinandersetzung über das Leben am und mit dem Meer.

Kinostart und Kinotour durch Deutschland ab 4. Mai 2023 in Meldorf (Avant-Premiere)

4./5.5. KARLSRUHE, 19h Kinemathek PREMIERE, 6.5. BERLIN 18h, Babylon Mitte, 8.5. BREMEN, 20:30h City 46, 9.5. KÖLN, 20 h Filmclub 813, 10.5. LEVERKUSEN, 19h Kommunales Kino in der VHS, 11.5. LÜBECK, 20:30h Koki, 13.5. HAMBURG, 20h B-Movie, mit Vortag von Theresa George und Filmen von Josafá Ferreira Duarte , 14.5. HAMBURG, 18h B-Movie. 15.5. HEIDELBERG, 19h Karlstor Kino (Südstadt), 16.5. MANNHEIM, 19:30h Cinema Quadrat im Rahmen von Cine Latino, 18.5. HAMBURG bmovie (Wiederholung), 20.5. MÜNCHEN, 20h, Werkstattkino, 21.5. MÜNCHEN, 18h, Werkstattkino, 22.5. BAMBERG, 20:40 h Lichtblick Kino, 23.5. OBERKIRCH, 20h Koki im Freche Hus & 20.6. (tbc) MARKTOBERDORF, Filmburg

Mehr Infos zum Film und laufend aktualisierter Kinotourplan unter: meerwerden.de

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Wir wünschen ein frohes neues Jahr 2023!

Ein Ausblick auf unsere Spielzeit 2023











Zum Start in das neue Jahr wünscht Ihnen die norden-theaterproduktion viel Glück und Gesundheit!

Wir freuen uns Ihnen einen ersten Auslick auf unsere neue Spielzeit in 2023 zu geben.

Die Premiere von Der Fischer und seiner Frau feiern wir am Freitag, den 4. August 2023, um 20 Uhr. Bis zum 26. August 2023 ist das Stück am neuen Spielort im Freilichttheater in Varel zu erleben. Mit einem 30-köpfigen Ensemble erzählen wir das Märchen von Philipp Otto Runge als Schauspiel aus dem Rhythmus der Landschaft hinter dem Deich an der Nordsee und ihrer Menschen. und es entsteht eine Magie des Nordens.
Karten unter: www.nordwest-ticket.de

Den 18. KulturSommer am Kanal 2023 der Stiftung Herzogtum Lauenburg eröffnen wir am 1. Juli 2023 mit einem Fest in Siebeneichen am Elbe-Lübeck-Kanal. Unter dem Motto „Gemeinsam … an den Ufern der Kunst!“ lädt der KulturSommer 2023 bis zum 31. Juli in rund 90 Veranstaltungen ein zu Begegnungen mit den bildenden Künsten, Musik und Theater im Herzogtum Lauenburg. Darunter sind das „Kanu-Wander-Theater“ am Schalsee Kanal und die „Oper auf dem Lande“ auf Gut Segrahn zu erleben.
Mehr Informationen zum KulturSommer finden Sie auf der Homepage des Festivals kultursommer-am-kanal.de .

Die melancholische Komödie Alte Liebe nach dem Roman von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder in einer Textfassung und in der Regie von Frank Düwel wird weiter im Repertoire der neuen Bühne Senftenberg gespielt.

Im Herbst 2023 schreiben wir das Projekt nonoise des Komponisten Jochen Neurath mit einer neuen
Musiktheater-Produktion in Bamberg weiter.

Neuigkeiten zu allen unseren Premieren und weiteren Projekten finden Sie laufend
aktualisiert hier auf unserer Homepage.

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2022

Wir gratulieren
Jochen Neurath und seinem Projekt nonoise zum Berganza-Preis
Preisverleihung am 4.Dezember 2022 in Bamberg










Der Kunstverein Bamberg vergibt den diesjährigen Berganza-Preis für Verdienste um das Bamberger Kulturleben an Jochen Neurath und sein Projekt nonoise . Die Laudatio hält der langjährige Wegbegleiter Jochen Neuraths, Frank Düwel, dessen Unterstützung, Bestärkung und Mitarbeit in der szenischen Gestalt nonoise mitgeprägt hat.

Preisverleihung am Sonntag, den 4.Dezember 2022, um 11.00 Uhr, Villa Dessauer, Hainstraße 4A, 96047 Bamberg.

Mehr zum Berganza-Preis: www.kunstverein-bamberg.de

Mehr zu nonoise: www.nonoisemusic.de

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Der Nix-Tanz mit dem Wassermann
von Frank Düwel
im Lausitz Festival -  Europas Kunstfestival

Am 4., 5. & 6. September 2022












Die Sagengestalt des Wassermanns findet sich in zahlreichen Geschichten in der Lausitz wieder. Als magische Figur des Wassers ist der Nix in der Ober - und Niederlausitz mit ihren Flüssen, Bächen, Gräben und Mooren allgegenwärtig. Wandelt aber auch in unterschiedlichen Gestalten auf der Erde und greift schicksalhaft in das Leben der Menschen
ein.
Jako smjertny strach stupa wódny muž z hłubiny wody a sćehnje sej njeskedźbnych pod wodu. Synojo a dźowki wódneho muža bjeru pak tež čłowjekow z lubosće sobu do swojeho wódneho kralestwa. Wo tutych lubosćach, wo radosći a mjezsobnym wohroženju čłowjekow a wódnych muži powěda naš dźiwadłowy kruch. Stawizna powěda so serbsce a němsce. Zwuk a rytmus rěče zwjazatej so z hudźbu wulkich a małych serbskich dudow kaž tež třitrunatych serbskich husličkow, kotrymž dodawaja bijadła přidatnu napjatosć.


Eintauchen in den Tod und in die Liebe
Der Nix begegnet den Menschen mit allerlei Schabernack, ist ein hilfreicher Geist und quälender Dämon. Zugleich hat der Nix eine geheimnisvolle Seite, lustvoll und grausam. Wenn er will zieht der Nix die Menschen unter das Wasser, eine Furcht der Menschen die aus den Untiefen des Wassers aufsteigt. Aber junge Nixe nehmen junge Menschen auch mit
in ihr Unterwasserreich für die Liebe. Von diesen Liebesgeschichten, von der Lust und Gefahr  zwischen den Menschen und Nixen, erzählt unser Stück.

Der Nix tanzt
Junge Menschen und Nixe begegnen sich beim Tanzen in der Scheune und in der Spinnstube. Die Begegnung im Tanz, eine fröhliche Annäherung der jungen Nixe und Menschen im Rhythmus der Herzen, die an ein spannendes Ufer führt.
Mit einem Schlag eines Weidenzweiges auf das Wasser teilen die Nixe das Wasser und eine magische Unterwasserwelt wird erkennbar in die so auch Menschen eintauchen können. Wo nur ein Tümpel ist, ist unter dem Wasser ein Palast, wo ein Rinnsal war, ist unter dem Wasser ein magischer Garten. Hier begegnen sich Menschen und Nixe in wundersamer
Weise. Und doch wandern auch diese Liebenden zwischen Menschenwelt und Unterwasserwelt.

Von der Musik und dem Klang der sorbischen Sprache
Das Stück „Der Nix“ wird in deutscher und sorbischer Sprache erzählt. Mit dem Klang und Rhythmus verwebt sich das Sprechen mit der Musik der sorbischen Instrumente, dem Dudelsack in beiden Formen und den dreisaitigen Geigen, die vom Schlagwerk
spannungsreich unterstützt wird.

Text und Regie: Frank Düwel
Dramaturgie: Hanka Rjelka und Maren Simoneit
Bühne: Hanne Lauch
Kostüme: Volker Deutschmann
Beleuchtung: Björn Salzer
Musik: Wolfgang Kotissek, Hanka Sarodnik, Wenzel Konjen
Ensemble: Roland Kurzweg, Catharina Struwe, Etienne Aweh, Martha Jurowski

Aufführungen am:

NEU: Zusatzvorstellung am 5.09.2022, 17.30Uhr, Schusterhof Trebendorf, Alte Dorfstraße 20, 02959 Trebendorf

Karten für den 5.09. unter: kultur-service-goerlitz.reservix.de

4. September 2022 um 18.30 Uhr (Ausverkauft)
Schusterhof Trebendorf, Alte Dorfstraße 20, 02959 Trebendorf

und am

6. September 2022 um 19.30 (Ausverkauft)
Hüttenwerk Peitz, Hüttenwerk 1, 03185 Peitz

Kartenvorverkauf und Infos finden Sie auf den Seiten des Lausitz Festivals

Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
In Kooperation mit der neuen Bühne Senftenberg

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Alte Liebe
nach dem gleichnamigen Roman von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder
Fassung & Regie Frank Düwel
Premiere am 26. November 2022

Eine Hochzeit ist ein Ereignis. Die wahre Leistung sind die Jahre danach. Das wissen auch Lore und Harry, die seit 40 Jahren miteinander verheiratet sind. Während Harry seinen Ruhestand als Hobbygärtner genießt, kann Lore von ihrer Arbeit als Bibliothekarin nicht lassen. Denn ihre persönliche Erfüllung findet sie nicht im gemütlichen Nichtstun, sondern in den hohen Idealen der Kunst. Schon lange plätschert die Beziehung der beiden Alt-Achtundsechziger vor sich hin. Die kleinen Problemchen des Alltags überwinden sie meist mit liebevollen Neckereien. Als ihre erwachsene Tochter Gloria ankündigt, sie wolle zum dritten Mal heiraten, hinterfragen Lore und Harry plötzlich ihr bisheriges Leben. Was haben sie falsch gemacht? Und wie beurteilen sie im Alter Glück und Liebe?
Das Autorinnenduo Elke Heidenreich und Bernd Schroeder war selbst ein Paar und arbeitet auch nach der Trennung weiter zusammen. Mit „Alte Liebe“ veröffentlichten sie 2009 ihr zweites gemeinsames Werk. In hochkomischen, feinsinnigen und zugleich anrührenden Dialogen beschreiben sie, wie ein Paar nach langer Zeit wieder die Gefühle und Gemeinsamkeiten von früher findet. Eine Ehekrise mit sehr viel Unterhaltungspotential!  

Regie & Fassung: Frank Düwel
Bühnenbild: Maria Wolgast
Kostümbild: Karin Laïd
Dramaturgie: Johann Pfeiffer
Harry: Roland Kurzweg
Lore: Catharina Struwe
Premiere am 26. November 2022, 19.30 Uhr
Weitere Aufführungen am 2.12 19.00 Uhr & 7.12. 2022 19.30 Uhr

neue Bühne Senftenberg - Hauptbühne
Theaterpassage 1
01968 Senftenberg
Infos & Karten unter:
www.theater-senftenberg.de

Foto: Dorit Günter

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Produktionen im 17. KulturSommer am Kanal:

KanuWanderTheater „Dido and Aeneas“

Mit hängenden Flügeln streuen die Liebesgötter Rosen auf ihr Grab – das KanuWanderTheater als Late-Summer-Special im August.
Sowohl  Dido  als  auch  Aeneas  haben  sich  für  ein  Ende  ihrer  Liebe  entschieden,  bevor  sie  überhaupt entspringen konnte. Die Auseinandersetzung mit der Endlichkeit einer Bindung reißt das Paar auseinander, noch bevor sich seine Liebe entfalten kann. Todesvisionen und Kriegserscheinungen nehmen die beiden in den Bann und verführen sie dazu, dem Sterben mehr Gewicht zu geben als der Lust, sich auf ein Gegenüber einzulassen.
In der diesjährigen Ausgabe des KanuWanderTheaters widmen sich Michelle Stoop (Regie), Hanne Lenze-Lauch (Ausstattung) und Johanna Neutzling (Regieassistenz) Henry Purcells „Dido and Aeneas“. Zu tieftraurigen Barockklängen und verzaubernden Melodien begegnen die Zuschauer*innen entlang einer 7,5 Kilometer langen Paddelstrecke auf dem Schalseekanal, dem Salemer See und dem Piepersee verbitterten und verletzten Figuren, die sich aus unterschiedlichen Gründen gegen ihre Sehnsucht wehren, geliebt zu werden. Wie in jedem Jahr ist wieder ein buntes Bouquet aus spielfreudigen Darsteller*innen und Vereinen aus der Region, professionelle Sänger*innen, Musiker*innen und Schauspieler*innen beteiligt.

Am 26. August
Startzeiten um 14, 14:30, 15, 15:30 und 16 Uhr

Schalseekanal ab Schmilauer Brücke
Eintritt: 35 Euro / 26 Euro ermäßigt
Reservierungen ab dem 19.07.2022 möglich
VVK: Stiftung Herzogtum Lauenburg, E-Mail: info@kultursommer-am-kanal.de, Tel.: 04542 870 00

DU DU – Nur die Liebe

Die Liebe klingt am intensivsten im Duett. Wie klingen die ersten Schmetterlinge im Bauch, wie das große Glück, wie der große Schmerz und die leise Melancholie? Ein Konzert mit Musik von Monterverdi, Mozart, Brahms und Schumann. Gegenwärtige Musik und eigene Bearbeitungen machen ein vielfältiges Klangbild der Liebe hörbar. Im Dialog musizieren die jungen Sänger*innen, aber auch die Instrumentalisten in ganz unterschiedlicher Weise. Gestaltet wird dieses Generationenprojekt mit dem Musiker und Oper-Studienleiter Alexander Winterson (Piano) und Peter Köhler (Cello) mit den Sänger*innen Lennart Wenzel und Felita Eskaputrie in einer Zusammenarbeit mit der HfMT Hamburg.
Am Blauen Montag 2021 sang und spielte sich das ungewöhnliche Quartett in die Herzen der Gäste mit „Pur ti miro“ von Monteverdi. Wir freuen uns, dass wir nun nur für den KulturSommer am Kanal diese Projektidee weiterführen können.

Mit Alexander Winterson, Peter Köhler, Lennart Wenzel und Felita Eskaputrie.

25. Juni, 19 Uhr

Stadthauptmannshof, Hauptstraße 150, 23879 Mölln
Eintritt: 14 Euro / 12 Euro ermäßigt

VVK: Stiftung Herzogtum Lauenburg, E-Mail: info@kultursommer-am-kanal.de, Tel.: 04542 870 00


Capones Vermächtnis, Folge 2 – Rache aus der Unterwelt
Nachdem „Die 3 Baritone“ endlich ihre neue Patin gefunden haben, wurden sie von der Polizei gefasst. Joe Debrain, der mit Alicia Gicco eine Affäre hatte und die Mafiosi mit Informationen versorgte, spielte ein falsches Spiel. Oder steckt Alicia hinter alledem? Während der Verhöre versucht Debrain, die Mafiosi gegeneinander auszuspielen. Die Gangster planen
ihre Rache an Debrain, müssen dafür jedoch erst ausbrechen. Dies gelingt mithilfe des Publikums, das sich wieder auf ein interaktives Musiktheater-Projekt mit den besten Stücken aus Oper, Musical und Lied freuen darf.
Das Kollektiv Plan B! – bestehend aus den Baritonen Lukas Anton, Marcelo de Souza Felix, Timotheus Maas, der Pianistin Karolina Trojok und Regisseur Sebastian R. Richter – bietet ein niedrigschwelliges Angebot für ein diverses Publikum von Opern-Neuling bis Opern-Liebhaber*in.

02.Juli um 20 Uhr und am 03.Juli um 18 Uhr
Viehhaus, Gutshof Segrahn, Hofweg
23899 Gudow, OT Segrahn

Eintritt: 28 Euro / 22 Euro ermäßigt

VVK: Stiftung Herzogtum Lauenburg, E-Mail: info@kultursommer-am-kanal.de, Tel.: 04542 870 00


Bismarck und sein Förster – Ein theatraler Waldspaziergang

Wir begegnen Bismarck und seinem Förster bei einem theatralen Spaziergang im Sachsenwald. Ein
fiktiver Waldspaziergang, an historischen Ereignissen entlang erzählt.
Es „brodelt“ in Berlin. Bismarck bereitet seine „Sozialistenrede“ vor. In dieser Zeit geht er mit seinem Förster durch seinen Sachsenwald. Bei Gesprächen über die richtige Waldpflege und die große Politik kommen wir dem bedeutenden Politiker auch in seinen persönlichen Momenten näher. Streitlustig, aber auch vertraut wandeln die beiden Herren durch den Sachsenwald. Es entsteht ein Bild von Politik und Privatheit, das vom historischen Kern auch in die heutige Zeit hineinstrahlt. Eine Produktion des KulturSommers am Kanal mit Unterstützung der Otto-von-Bismarck-Stiftung.

Mit Wolfgang Häntsch als Bismarck und Mario Gremlich als Förster.
Regie und Buch: Frank Düwel / Dramaturg: Manfred Scharfenstein / Fachberatung: Prof. Dr. Ulrich Lappenküpper.


09. Juli und 10. Juli, jeweils 14 und 16 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz am Schmetterlingsgarten, 21521 Aumühle-Friedrichsruh

Eintritt: 28 Euro / 22 Euro ermäßigt

VVK: Stiftung Herzogtum Lauenburg, E-Mail: info@kultursommer-am-kanal.de, Tel.: 04542 870 00


Der Zauberberg

Eine Liegekur in 3 Kapiteln
„Wenn ein Tag wie alle ist, so sind sie alle wie einer; und bei vollkommener Einförmigkeit würde das längste Leben als ganz kurz erlebt werden und unversehens verflogen sein.“
Eigentlich wollte Hans Castorp nur auf einen dreiwöchigen Besuch ins Sanatorium nach Davos fahren, schließlich wird es ein siebenjähriger Aufenthalt. Das Gefühl für Zeit mehr und mehr verlierend, verheddert sich Hans in einem hochphilosophischen Gedankenknäuel. Es ist die Zeit vor 1914: Die Katastrophe ist unaufhaltbar und Hans driftet in die Handlungsunfähigkeit ab.
In „Der Zauberberg – Eine Liegekur in 3 Kapiteln“ führt Hans das Publikum auf einem szenischen Rundgang um das Sanatorium in Geesthacht. Die Zuschauer*innen begegnen weiteren Figuren aus Thomas Manns Roman und werden in Liegekuren dazu eingeladen, sich selbst in den vermeintlichen Stillstand zu begeben: Ein Klangteppich aus klassischer und elektronischer Musik unterstützt das Entgleiten in die vollkommene Zeitlosigkeit.

Mit Alexander Wolff, Bertram Bollow, Eser Duran, Jonathan Steinbiß, Jürgen Hoppe, Miloš Milovanović, René Hirschmann, Sophia Spitzenberg und Wolfgang Riehm.
Regie: Karina Häßlein / Ausstattung und Kostüm: Steve Oelmann / Dramaturgie: Janka Kenk / Musik: Lukas Kurz / Piano: Nasti Sokolova / Assistenz Regie: Viola Mignon Bierich / Produktionsleitung: Elli Neubert / Assistenz Produktionsleitung: Serafine Garbe.

16. Juli  15, 15:30, 16, 17:30, 18, 18:30 Uhr
und 17. Juli  14, 14:30, 15, 16:30, 17, 17:30 Uhr

Thekla-Haus, Johannis-Ritter-Straße 100 a, 21502 Geesthacht

VVK: Stiftung Herzogtum Lauenburg, E-Mail: info@kultursommer-am-kanal.de, Tel.: 04542 870 00

Mehr Informationen zum 17. KulturSommer am Kanal finden Sie unter: kultursommer-am-kanal.de

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Theodor Storm

Immensee

Beim Durchschreiten der Novelle

Premiere am 20. Mai 2022





Die Inszenierung von Theodor Storms „Immensee“ der norden-theaterproduktion mit Autor und Regisseur Frank Düwel lässt die Figuren und Bilder der Novelle in der Landschaft von Gut Hanerau lebendig werden.

Der Ort, die Natur und die Dichtung finden zusammen und schaffen gemeinsam unser Theater. Die Gäste erleben sich beim Durchschreiten der Novelle.

Theodor Storms 1849 erdichtete Novelle „Immensee“ erzählt die Geschichte der unerfüllten Kindheits- und Jugendliebe Reinhardts zu Elisabeth. Storm lässt den stillen Wandel seiner Figuren und ihrer Liebe in den Erinnerungen des gealterten Reinhardts lebendig werden.

Im unbekümmerten Spiel am heimlichen Flüsterort in Kindertagen, oder im stillen Liebesversprechen im Waldesidyll beim Erdbeersuchen in der Jugend, immer wieder gibt Reinhardt seinen Gefühlen heimlichen Ausdruck. Seine Liebe zu Elisabeth selbst bleibt aber unausgesprochen. Es folgen Jahre der Trennung während Reinhardts Zeit als Student in der Ferne. Elisabeth kommt in diesen Jahren dem wohlhabenden und tatkräftigen Erich nahe. Auf Drängen der Mutter wird sie Erich heiraten und ihm auf sein Gut Immensee folgen. Erst Jahre später bei einem Besuch auf Immensee wird Reinhardt die Unmöglichkeit seiner Liebe erkennen. Beim nächtlichen Schwimmen im See des Gutes vermeint er seine Elisabeth in einer Wasserlilie zu erkennen, die er gefangen im Geflecht von Seerosen nicht zu erreichen vermag. Er verlässt Immensee mit der Gewissheit Elisabeth nie wiederzusehen. Es bleibt ihm nur die wehmütige Erinnerung an seine „Wasserlilie“, als Bild der nahen und doch auf immer unfassbaren Liebe.

Das Schimmelreiter-Ensemble Hanerau-Hademarschen spielte mit der Schimmelreiter-Trilogie (2013-2015) und John Riew´ (2018) zwei große Novellen ihres Dichters am Ort ihres Entstehens. Unter der Leitung von Frank Düwel fand das Theater auf Gut Hanerau eine eigene Theatersprache für das Werk Storms. Eine Arbeit, für die Frank Düwel 2018 den Theodor-Storm-Preis erhielt.

Premiere am Freitag, den 20. Mai 2022

Weitere Aufführungen am 21., 22., 26., 27., 28. & 29. Mai 2022 und

03., 04., 05. & 06. Juni 2022

Beginn der Aufführungen jeweils um 19.00, 19.20, 19.40, 20.00 & 20.20 Uhr

Auf Gut Hanerau in
25557 Hanerau-Hademarschen

Sie durchwandern die Aufführung in Gruppen von 30 Personen, die alle 20 Minuten starten.

Karten unter: www.mittelholstein.de

Eindrücke aus "Immensee" können Sie hier online durchschreiten.

Aktuell: Erfahren sie mehr über "Immensee" im Artikel "Magischer Realismus auf Gut Hanerau"  - Regisseur und Storm-Preisträger Frank Düwel im Gespräch mit der Theodor Storm Gesellschaft in den

Mitteilungen aus dem Theodor Storm Haus 2021 


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17. KulturSommer am Kanal

vom 18. Juni bis zum 18. Juli 2022

Die ganze Welt … am Wegesrand


 

 









Der KulturSommer am Kanal ist das sommerliche Kunst- und Kulturfestival der Stiftung Herzogtum Lauenburg im Kreis Herzogtum Lauenburg unter der Intendanz von Frank Düwel – mit Festen, Bildender Kunst, Musik, Theater und einem Kinderprogramm. Die Landschaft der Region mit Seen, Wäldern und Flüssen und ihren besonderen Orten, sind die Bühne für jährlich 90 Veranstaltungen.

Das Gesamtprogramm des Festivals gibt es hier zum Download: Reisebegleiter 17. KulturSommer am Kanal

Mehr Informationen zum 17. KulturSommer am Kanal finden Sie unter: kultursommer-am-kanal.de

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Ganz anders wer: Erwin Strittmatter

nach Erwin Strittmatter von Frank Düwel

neue Bühne Senftenberg - Wiederaufnahme der Produktion in 2022

 












Bohsdorf, „der Laden“, der Laden der Familie Strittmatter, der zum Laden der Familie Matt wurde. Dieser Ort, wo sich Realität und Fiktion überlagern, ist Ausgangspunkt der Inszenierung Ganz anders wer: Erwin Strittmatter. Hier klingen die Stimmen der Familie Strittmatter, wie sie der junge Erwin erlebt haben mag, nach, gleich einem Echo. Man meint zugleich auch die Romanfiguren aus Der Laden zu sehen, wenn man durch die Räume des Hauses streicht. Wir erleben am Originalschauplatz der Buchtrilogie Der Laden, wie das Kind Erwin Strittmatter als Esau Matt in die Welt sah, wie sich seine Figuren aus der Realität kommend mit den Romanfiguren überlagern, sich künstlerisch verdichten. Es ist wie ein Echo aus der Vergangenheit, das in der Gegenwart nachhallt und dem wir als Zuschauer*in nachlauschen können.

Der Autor Frank Düwel schreibt sich in die Kindheit Erwin Strittmatters hinein und lässt den gealterten Dichter am Ende seines Schaffens auf seine literarischen Figuren zurückschauen. Er lässt den Zuschauer erahnen, wie es hätte gewesen sein können für Erwin, der auch Esau war.

Regie: Frank Düwel

Kostümbild: Volker Deutschmann

Bühnenbild: Hanne Lauch

Dramaturgie: Maren Simoneit

Dramaturgische Begleitung: Mario Gremlich

Theaterpädagogik: Theresa Gerth

Regieassistenz/Inspizienz/Soufflage: Sandra Vogel

Aufführungstermine 2022:

Do 9.6.2022, 11.30 Uhr
Fr 10.6.2022, 09.00 Uhr
Sa 11.6.2022, 14.00 & 16.30 Uhr
So 12.6.2022, 14.00 & 16.30 Uhr

Informationen finden Sie auch unter: www.theater-senftenberg.de

neue Bühne Senftenberg - "Der Laden" Bohsdorf

Erwin-Strittmatter-Verein e.V.

Dorfstraße 35, OT Bohsdorf

03130 Felixsee

Bilder aus den Aufführungen in 2021 können sie in der Galerie entdecken.

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